Normans Leuchtaugenfische fallen sicherlich nicht durch Ihre Größe auf, wohl aber durch Ihre sogenannten Leuchtaugen. Hierbei hilft eine dementsprechend ausgelotete Beleuchtung aber auch eine Schwimmpflanzendecke.

 

Da ich Rotband-Leuchtaugenfische nicht bekommen konnte, die erst für das Ogowe-Becken gedacht waren, so konnte ich diesen Begleiter, der auch in Kamerun vorkommt erstehen und zumindest für das Themenbecken eine naturgleiche Art halten.

 

Bild oben, zeigt einen der Elterntiere über einem der Großsteine im Becken

 

Gehalten wird diese Art in meinem Becken bei mom. 24,8Grad (mit Digitalthermometer) und einem pH, der knapp unter 6 liegt.

Dies ist ermöglicht durch einen Bodengrund der unter Standard-Aquarienkies liegt und aus einem Gemisch von erhitzten Lehmkügelchen sowie Torfstücken besteht, die porös gebrannt wurden.

Dies ermöglicht einen guten Gleichstand des pH-Wertes bei 6, außerdem dadurch auch Weichwasser unter 10 dGH möglich ist. Der angeschlossene Nitrattauscher (Inhalt 2l) bringt zusätzliche Stabilität.

Da wir hier von einem Westafrikabecken sprechen, so sollte in einem solchen kein Laub fehlen, welches ich mit Seemandelbaumblättern nachahme und zusätzliche Wasserwertestabilität gewährleistet wird.

Momentan wird auch das Becken mit Lampenputzergras ausgestattet, welches ich von der letzten Reise mitbringen konnte.

Zu den Fischen, außer der Wasserwerte ist zu sagen, das diese Art eine sehr lebendige ist und dem Betrachter nicht langweilig wird.

Mit 31 Stück habe ich angefangen, das war kurz vor Weihnachten 2010 und die Fische haben sich sofort extrem wohlgefühlt.

Der Schwarm findet sich immer wieder, bei normalem Tagesablauf trennen sich immer wieder Gruppen ab bzw. auch Einzeltiere nehmen mal die Suche nach Futter am Boden auf, um später wieder als ganzer Schwarm durch das Becken zu ziehen.

Angenommen werden vor allem die aus der Rückwand ragenden Äste der Rotholzwurzeln und hier wird auch mal angeputzt, wenn sich etwas Futter verhangen hat oder ähnlich.

 

Bild oben, Leuchtaugen Fische

 

Gefüttert wurde in den letzten sieben Wochen im Wechsel mit Algenflocken, die einen 40%i gen Anteil von Spirulina haben, mit normalem Trockenfutter ganz klein gerieben und Lobstereiern und Artemia rot.

Dies alles erwies sich wohl als richtig, denn seit 5 Tagen springen an die knapp 100 Jungfische im Becken umher und nehmen das schwimmende Hornkraut unter der Wasseroberfläche als Deckung.

Allerdings muß ich festhalten, hier leider keinen Laich entdeckt zu haben, obwohl die Art ja Haftlaicher ist.

Momentan schwimmen die Jungen die etwa ein oder zwei Tage eher geschlüpft sind sogar schon im großen Schwarm mit, einen Kannibalismus kann ich nicht entdecken.

Ein Beitrag der auch auf den Partnerseiten African-guru.de sowie Einrichtungsbeispiele.de zum nachlesen eingestellt ist.

 

Autor: Falk

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Kommentare  

 
+2 #2 Administrator 2011-04-20 21:30
@Sybille

wird gern erledigt, irgendwelche bestimmten Sachen ?

Grüße Falk
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+4 #1 Sybille 2011-04-19 10:34
Hi !

Über Twitter grade entdeckt und absolut schön geschrieben.
Bitte mehr davon....

Grüße

Sybille
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